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Hofburg und Hofmusikkapelle
Am 7. Juli 1498 verfügte Kaiser Maximilian I. von Freiburg im Breisgau aus eine Neuorganisation seines Hofes und seiner Hofkapelle. Aufgrund der schlechten Quellenlage wird 1498 heute als Gründungsdatum der Wiener Hofmusikkapelle und auch der Wiener Sängerknaben angesehen. Die Geschichte der Kapelle am kaiserlichen Hof ist sicher älter: ihre Wurzeln reichen mindestens in das 13. Jahrhundert zurück.
Bedeutende Musiker wie Heinrich Isaak, Paul Hofhaimer, Jacobus Gallus, Philipp de Monte, Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Joseph Fux, Antonio Caldara, Antonio Salieri, Florian Leopold Gassmann, Joseph von Eybler, Georg Albrechtsberger, Franz Schubert und Anton Bruckner waren Mitglieder der Hofmusikkapelle.
Heute besteht die Wiener Hofmusikkapelle aus 42 Mitgliedern des Orchesters der Wiener Philharmoniker, 18 Mitgliedern des Herrenchors der Wiener Staatsoper, den Wiener Sängerknaben, den Organisten Martin Haselböck und Herbert Tachezi sowie dem Dirigenten Helmuth Froschauer (Chefdirigent des Kölner Rundfunkorchesters). Musikalischer Leiter ist Prof. Erwin Ortner.
Die Hofmusikkapelle musiziert von Mitte September bis Ende Juni jeden Sonntag um 9.15 Uhr in der Hofburgkapelle in Wien; dazu kommen Konzerte im Wiener Musikverein, bei den Salzburger Festspielen oder auch im Ausland.
Riccardo Muti und die Hofmusikkapelle
Franz Welser-Möst dirigiert die Hofmusikkapelle
Die Sonntagsmessen in der Burgkapelle
Das Festkonzert der Wiener Hofmusikkapelle
Die Hofmusikkapelle bei den Salzburger Festspielen
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