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Gut gestimmt: Symposion für Kinderstimmbildung
Vom 3. bis 5. November 2006 laden der Förderverein Freunde der Wiener Sängerknaben und die Wiener Sängerknaben zum 1. Internationalen Symposium für Kinderstimmbildung. Mit KS Bernd Weikl, Stephen Cleobury vom Kings College in Cambridge, Kai-Uwe Jirka vom Staats- und Domchor Berlin und Christian Herbst vom Tölzer Knabenchor konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden; von Josef Schlömicher-Thier kommt prominente medizinische Unterstützung. Gerald Wirth, der künstlerische Leiter der Wiener Sängerknaben, freut sich: Es ist wichtig, dass wir uns international austauschen. Volksoperndirektor Rudolf Berger berichtet über die Erwartungen, die ein großes Opernhaus an einen Knabenchor hat; Dr. Haide Tenner moderiert.
Internationales Symposium für Kinderstimmbildung
3. - 5. November 2006
Wirths Hauptaugenmerk liegt auf der Arbeit mit den aktiven Sängerknaben. Er sucht nach neuen Herausforderungen für das Instrument Knabenchor. Die Knaben sollen mit möglichst vielen Arten von Musik in Berührung kommen; mit einer ausgebildeten Knabenstimme lässt sich fast alles machen., sagt Wirth. Ob Volkslied, Oper, Popsong oder tadjikische Feldschreie, alles wird mit einer entsprechenden Stimme gesungen.
Direktor Dr. Jesser meint dazu: Das Symposium soll dazu dienen, verschiedene Methoden aufzuzeigen, mit aktuellen Gegebenheiten und Problemen umzugehen. Wir hoffen, dass sich aus diesem ersten Treffen ein kontinuierlicher internationaler Dialog ergibt, der allen zu Gute kommt.
Besondere Spannung versprechen die praktischen Demonstrationen mit Sängerknaben: Stephen Cleobury, Christian Herbst, Kai-Uwe Jirka und Gerald Wirth werden jeweils mit Knaben in unterschiedlichsten Ausbildungsstadien arbeiten.
